📝 Content-SEO · Keyword-Recherche

Keyword-Recherche
für WordPress-Seiten.

Die Keyword-Recherche entscheidet, ob ein Artikel überhaupt eine Chance hat. Wie Such-Intention richtig eingeordnet wird, wo Long-Tail-Keywords versteckt liegen und wie Wettbewerb ehrlich eingeschätzt wird – mit kostenlosen Tools, ohne Marketing-Hype.

Warum Keyword-Recherche der wichtigste Schritt ist

Die meisten Content-Pannen entstehen nicht beim Schreiben, sondern bei der Keyword-Wahl. Wer für ein Keyword schreibt, das niemand sucht, hat die beste Mühe umsonst investiert. Wer für ein Keyword schreibt, dessen Such-Intention zu seinem Inhalt nicht passt, rankt nicht – egal wie gut der Text ist.

Eine saubere Recherche dauert pro Artikel zwischen 30 Minuten und zwei Stunden, zahlt sich aber tausendfach aus. Sie ist die Grundlage für die Content-Strategie und entscheidet darüber, welche Themen überhaupt aufgegriffen werden.

Such-Intention vor Suchvolumen

Bevor das Suchvolumen geprüft wird, muss die Intention hinter einem Keyword verstanden sein. Vier Hauptkategorien lassen sich unterscheiden:

Informational (Wissen)

Der Nutzer sucht eine Antwort, eine Erklärung, eine Anleitung. Beispiele: wie funktioniert wordpress seo, was ist schema markup, core web vitals erklärung. Lösung: ausführlicher Ratgeber-Artikel, der die Frage tatsächlich beantwortet.

Commercial Investigation (Vergleich)

Der Nutzer steht vor einer Kaufentscheidung und vergleicht. Beispiele: yoast seo vs rank math, beste wordpress seo agentur, wp rocket erfahrungen. Lösung: ehrlicher Vergleichs- oder Erfahrungs-Artikel, der die Stärken und Schwächen objektiv darstellt.

Transactional (Aktion)

Der Nutzer will jetzt etwas tun – kaufen, beauftragen, anmelden. Beispiele: wordpress seo agentur buchen, seo audit beauftragen, rank math kaufen. Lösung: Service- oder Produktseite mit klaren Vorteilen, sichtbarem CTA, Trust-Signalen.

Navigational (Marken-Suche)

Der Nutzer sucht eine bestimmte Seite oder Marke. Beispiele: yoast login, seo manager kontakt, wordpress dashboard. Hier kann man als Drittanbieter wenig holen – außer es geht um die eigene Marke.

Die Such-Intention zu erkennen, ist einfach

Schnellster Test: Das Keyword in Google eingeben und sich anschauen, was die Top 10 zeigt. Sind es Ratgeber-Artikel? Vergleichs-Tabellen? Produktseiten? Branchen-Verzeichnisse? Wer einen Inhalt veröffentlicht, der zur dominanten SERP-Form passt, hat eine Chance. Wer dagegen einen Vergleich schreibt, wenn die Top 10 alle reine Ratgeber sind, hat verloren.

Werkzeuge für die Recherche

Google Suggest und People Also Ask (kostenlos)

Direkt in Google: das Hauptkeyword eintippen und schauen, was vorgeschlagen wird. Diese Suggestions sind echte Suchanfragen anderer Nutzer – Long-Tail-Goldmine. Die Box Ähnliche Fragen (PAA) liefert weitere thematisch verwandte Fragen.

Search Console (kostenlos, bestehende Site)

Bei einer bestehenden Site ist die Search Console die wertvollste Recherche-Quelle. Im Performance-Bericht zeigen sich Suchanfragen, für die die eigene Site bereits rankt (Position 5–20) und mit gezieltem Inhalt verbessert werden könnte. Niedrig hängende Früchte zuerst.

Keyword-Planner (kostenlos mit Google-Ads-Konto)

Liefert Suchvolumen-Bereiche und verwandte Keywords. Für strategische Recherche weniger präzise als spezialisierte Tools, aber kostenlos und solide für eine erste Einschätzung.

Bezahlte Tools (Ahrefs, Sistrix, SE Ranking)

Liefern detaillierte Daten zu Suchvolumen, Keyword-Schwierigkeit, Top-Ranking-URLs und Backlink-Profilen. Sinnvoll ab einem gewissen Projekt-Niveau, ab Monatsabos zwischen 100 € und 500 €. Für Einsteiger nicht zwingend – die kostenlosen Methoden reichen für viele Fälle aus.

Long-Tail-Keywords: Der unterschätzte Gewinn

Hauptkeywords wie wordpress seo haben hohes Suchvolumen, aber gigantischen Wettbewerb. Long-Tail-Keywords haben niedriges Suchvolumen pro Begriff, summieren sich aber zu enormem Traffic. Beispiele:

  • wordpress seo plugin für mehrsprachige sites
  • wie schema markup für rezepte einbauen
  • wordpress permalinks ändern ohne ranking verlust

Diese Long-Tails haben oft eine klare Such-Intention und vergleichsweise wenig Wettbewerb. Wer als kleinere Site erfolgreich sein will, fokussiert sich auf Long-Tails mit klaren Antworten – nicht auf Hauptkeywords mit Wikipedia-Wettbewerb.

Wettbewerb realistisch einschätzen

Bevor man auf ein Keyword setzt, lohnt der Blick auf die Top 10:

  • Wer rankt aktuell?Wikipedia, Branchen-Verzeichnisse, Plattformen wie Reddit – schwer angreifbar. Konkurrenz auf eigenem Niveau – machbar.
  • Wie alt sind die Top-Artikel?Aktuelle Inhalte (12 Monate) sind schwerer zu schlagen als zwei Jahre alte. Veraltete Top-Ergebnisse sind ein Einstieg.
  • Wie tief ist der Content?Wenn die Top 10 alle 3.000+ Wörter haben und alle Aspekte abdecken, braucht es entweder mehr Tiefe oder einen anderen Winkel.
  • Sind Rich Results dabei?FAQ-Snippets, Featured Snippets, Video-Karten? Diese Slots können mit gezieltem Markup oder anderem Content-Typ angegriffen werden.

Pillar und Cluster: Keyword-Architektur

Statt Einzelartikel zu beliebigen Keywords ist es strategisch sinnvoller, thematisch zusammenhängende Keyword-Familien anzugehen. Diese Site selbst ist ein Beispiel: Hauptkeyword WordPress SEO auf der Pillar-Page (Startseite), Hub-Keywords auf den drei Themen-Hubs (technische seo, content-seo, seo-plugins), Long-Tail-Keywords auf den jeweiligen Cluster-Seiten.

Diese Architektur signalisiert Google thematische Tiefe und stärkt jedes einzelne Keyword über die interne Verlinkung.

Häufige Fehler in der Keyword-Recherche

  • Hauptkeyword ohne Realitätscheck.Keywords mit hohem Suchvolumen sind selten machbar. Erst die Top 10 ansehen, dann entscheiden.
  • Suchintention falsch eingeschätzt.Wer für eine transaktionale Suche einen Ratgeber schreibt, rankt nicht. Erst die SERP analysieren, dann entscheiden, was geschrieben wird.
  • Keyword-Kannibalisierung.Mehrere eigene Seiten konkurrieren um dasselbe Keyword. Die Site wird intern unklar – Google weiß nicht, welche Seite ranken soll.
  • Tool-gläubig statt SERP-gläubig.Suchvolumen-Werte sind Schätzungen. Die echte Lage zeigt sich in der SERP, nicht in einem Tool-Dashboard.
FAQ

Häufige Fragen

Brauche ich ein bezahltes Keyword-Tool?
Nicht zwingend. Google Suggest, People Also Ask, der Keyword-Planner und die Search Console (bei bestehender Site) reichen für solide Recherche aus. Bezahlte Tools (Ahrefs, Sistrix) liefern mehr Tiefe und sparen Zeit – ab einem bestimmten Projekt-Volumen lohnen sie sich, für Einsteiger sind sie keine Pflicht.
Wie viele Keywords sollte eine Seite anvisieren?
Pro Seite ein Hauptkeyword plus zwei bis vier eng verwandte Neben-Keywords. Wer mehr will, baut besser eigene Seiten. Eine Seite, die für 20 verschiedene Keywords ranken soll, wird für keines davon stark.
Was ist Keyword-Schwierigkeit (KD)?
Ein von Tools wie Ahrefs oder SEMrush berechneter Score (meist 0–100), der die Stärke der Top-10-Wettbewerber abbildet. Werte unter 30 gelten als angreifbar, Werte über 70 als sehr schwer. Die Berechnung ist tool-spezifisch und nicht standardisiert – die SERP-Analyse ist im Zweifel verlässlicher.
Soll ich auf Hauptkeywords oder Long-Tails setzen?
Bei einer neuen oder kleinen Site klar auf Long-Tails. Sie haben weniger Wettbewerb, klarere Such-Intention und können in Themen-Cluster gestapelt werden. Hauptkeywords folgen, sobald die Domain-Autorität wächst.
Wie aktualisiere ich die Keyword-Strategie?
Mindestens alle sechs Monate die Search Console nach Suchanfragen durchsuchen, für die die Site auf Position 5–15 rankt. Diese Keywords mit gezieltem Inhalts-Update auf Top-3 zu bringen, ist meist effizienter als neue Themen anzugehen.
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